
7 Tipps, damit Ihre Automatikuhr perfekt läuft
Ein Automatikwerk ist kein batteriebetriebenes Gerät, das einfach läuft, bis es nicht mehr läuft. Es ist ein mechanisches System mit Dutzenden beweglicher Teile, und wie jedes Präzisionsinstrument belohnt es etwas Aufmerksamkeit. Hier sind die sieben Gewohnheiten, die eine Uhr fürs Leben von einer trennen, die in der Schublade landet.
1. Tragen Sie sie — oder ziehen Sie sie auf
Automatikwerke laden die Zugfeder durch die natürliche Bewegung Ihres Handgelenks beim täglichen Tragen. Wenn Sie Ihre Uhr jeden Tag tragen, bleibt sie ohne Zutun aufgezogen. Liegt sie länger als 36–48 Stunden ungetragen, ist die Gangreserve erschöpft und die Uhr bleibt stehen.
Die NH35A- und NH34A-Werke in unseren Uhren haben eine Gangreserve von 41 Stunden. Wenn Sie zwischen mehreren Uhren wechseln, nutzen Sie entweder einen Uhrenbeweger oder stellen Sie sie ein und ziehen Sie sie von Hand auf, wenn Sie sie wieder anlegen. Die Krone, vollständig eingedrückt (Position 0), erlaubt bei den meisten NH-Werken das manuelle Aufziehen — etwa 20–30 Drehungen reichen für eine Teilaufladung.
2. Stellen Sie das Datum niemals zwischen 21:00 und 03:00 Uhr ein
Eine Regel, die für nahezu jedes Automatikwerk mit Datum gilt: Verändern Sie das Datum nicht zwischen etwa 21:00 und 03:00 Uhr Ortszeit.
In diesem Zeitfenster ist der Datumswechsel aktiv und in Bewegung. Wird der Datumsschalter während des Laufs der Räder erzwungen, können die Kalenderzähne beschädigt werden. Um das Datum sicher zu stellen, stellen Sie die Zeit über Mitternacht hinaus (damit das Datum natürlich wechselt) und setzen Sie dann das korrekte Datum tagsüber, wenn der Mechanismus vollständig gelöst ist.
3. Beachten Sie die Wasserdichtigkeit — und erneuern Sie die Dichtungen regelmäßig
Unsere Uhren sind bis 100 m / 10 bar geprüft. In der Praxis heißt das:
- Händewaschen, Regen, Duschen: kein Problem
- Schwimmen, Schnorcheln: unbedenklich
- Gerätetauchen: dafür nicht ausgelegt
Wichtiger Hinweis: Wasserdichtigkeitsangaben sind statische Tests. Ein Sprung aus der Höhe erzeugt dynamischen Druck, der die statische Angabe übersteigen kann. Außerdem altern und verschleißen die Gummidichtungen, die die Abdichtung bilden, mit der Zeit. Wenn Sie Ihre Uhr regelmäßig im Wasser tragen, lassen Sie die Dichtungen alle 2–3 Jahre von einem Uhrmacher prüfen und ersetzen. Das dauert 10 Minuten und kostet wenig.
4. Halten Sie sie von Magnetfeldern fern
Magnetismus ist der stille Feind der mechanischen Genauigkeit. Ein Laptop-Lautsprecher, ein Handy in derselben Tasche, ein Taschenverschluss dicht am Gehäuse — all das kann die Spirale magnetisieren und dazu führen, dass die Uhr vorgeht oder unregelmäßig läuft. Manchmal um mehrere Minuten pro Tag.
Wenn Ihre Uhr plötzlich deutlich vorgeht, ohne dass es einen offensichtlichen Grund gibt, ist Magnetisierung die wahrscheinlichste Ursache. Ein Uhrmacher kann sie mit einem einfachen Werkzeug in weniger als einer Minute entmagnetisieren, für wenig oder gar kein Geld. Das ist eines der häufigsten und am meisten übersehenen Probleme bei Automatikuhren.
5. Lagern Sie sie richtig
Für längere Lagerung (mehr als ein paar Wochen ohne Tragen):
- Lassen Sie die Gangreserve vor dem Verstauen ablaufen — weniger dauerhafte Spannung auf der Zugfeder
- Trocken lagern — Feuchtigkeit beschleunigt die Oxidation von Stahlteilen
- Direkte Sonne auf farbigen Zifferblättern vermeiden, da sie mit der Zeit verblassen können
- Eine gepolsterte Uhrenrolle oder Box schützt Glas und Gehäusekanten vor Kratzern
6. Reinigen Sie Gehäuse und Armband regelmäßig
Schweiß, Hautfett und feiner Staub sammeln sich in Armbandgliedern, zwischen den Hörnern und um die Krone. Unbeachtet beschleunigt das die Oberflächenkorrosion und kann mit der Zeit an die Dichtungen gelangen.
Alle paar Wochen mit einer weichen Bürste (eine weiche Zahnbürste funktioniert perfekt), warmem Seifenwasser und einem fusselfreien Tuch trocknen. Bei Jubilee- und Oyster-Armbändern sollten Sie besonders die Innenflächen zwischen den Gliedern beachten — dort sammelt sich der Schmutz. Verzichten Sie zu Hause auf Ultraschallreiniger, außer Sie sind sicher, dass die Wasserdichtigkeitsdichtungen in gutem Zustand sind.
7. Alle 5–7 Jahre warten lassen
Eine vollständige Werksüberholung — Demontage, Reinigung, Schmierung und Regulierung — wird für eine regelmäßig getragene Automatikuhr alle fünf bis sieben Jahre empfohlen. Das Serviceintervall hängt davon ab, wie stark die Uhr beansprucht wird (hohe tägliche Aktivität verschleißt Schmierstoffe schneller als gelegentliches Tragen).
Anzeichen dafür: ungleichmäßiger Gang (stärkeres Vor- oder Nachgehen als üblich), der Sekundenzeiger stockt oder bleibt stehen und läuft wieder an, oder die Krone fühlt sich ungewöhnlich schwergängig an. NH-Werke gehören zu den wartungsfreundlichsten Kalibern überhaupt — Teile sind leicht verfügbar, und jeder qualifizierte unabhängige Uhrmacher kann sie warten. Durchschnittliche Kosten: 80–150 € je nach Ort.
Ihre 2-Jahres-Garantie
Jede Chrono Mod Uhr wird mit einer 2-Jahres-Garantie auf Herstellungsfehler geliefert. Sie deckt keine Schäden durch äußere Einwirkungen, Wassereintritt durch gealterte Dichtungen oder Magnetisierung ab — aber sie deckt das ab, was am ersten Tag am wichtigsten ist.
Wenn mit Ihrer Uhr etwas nicht stimmt, kontaktieren Sie uns direkt. Wir antworten in unter 8 Stunden, sieben Tage die Woche, in sieben Sprachen.






